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"Begegnungsreise in USA & Kanada"

Mosbach, 31. August 2016

"Jugendtanzgruppe- Tanzkreis und Gesangsgruppe" zu Besuch in USA und Kanada.


Vom 29. Juli - 22. August 2016 waren die Mosbacher Donauschwaben in diesen Orten, Milwaukee/Wisconsin, Chicago/Illinois, St.Louis/Missouri, Detroit/Michigan, Cleveland/Ohio, Cincinnati/Ohio, Akron/Ohio, Kitchener/Kanada und Toronto/Kanada zu Gast.
Mit Liedern wie "Grüß euch Gott", "Überall klingen Glocken der Heimat", "Hab ich geträumt" und Tänzen wie "Borsika", "Bei den Donauschwaben", "Schwabenfest" begeisterten Sie in diesen Städten Jung und Alt.
Das ganze Repertoire umfaßte dreizehn Lieder und zehn Tänze, wobei der dritte Teil "Trachten und Hütten Gaudi" nur aus Kurztänzen bestand, dafür aber umso anstrengender war.
Da wir ja nicht die ganzen Tage nur gesungen und getanzt haben, waren von unseren Gastgebern Besichtigungs- Touren in diesen Städten angesagt.

Frankfurt Flughafen

Gleich am ersten Tag hatte man mit den Unannehmlichkeiten des Fliegens Bekanntschaft gemacht. Verspäteter Abflug in Frankfurt, verspäteter Weiterflug von Island nach Chicago und natürlich die verspätete Ankunft nach einer zweistündigen Busfahrt in Milwaukee.
Milwaukee
Trotz dieser späten Stunde wurden wir in Milwaukee am Schwabenhof recht herzlich empfangen und auf die einzelnen Familien, die sich bereit erklärt hatten uns privat aufzunehmen verteilt. Der nächste Tag begann mit einer Rundfahrt durch Milwaukee, mit einem Besuch bei Harley Davidson, The Milwaukee Museum of Art sowie einem Rundgang am Michigan See, anschließend ging es auf das Festgelände wo wir an den nächsten beiden Tagen beim German Fest, dem größten deutschsprachigen Volksfest in Amerika, jeweils einen Auftritt hatten.
Chicago
Weiter ging unsere Reise nach Chicago, hier wurden wir von Jo Stein dem Ehrenpräsidenten des Vereins American Aid Society empfangen. Jo Stein war schon am Ankunftstag in Chicago am Flughafen um uns in Empfang zu nehmen. Auch hier in Chicago, so wie in allen anderen Städten in den USA und Kanada wurden wir privat untergebracht. In Chicago besuchten wir den Hancock Tower, machten eine Schiffsrundfahrt auf dem Michigan See mit einer anschließenden Stadtrundfahrt beendeten wir diesen Tag. Der nächste Vormittag war mit relaxen oder Wäsche waschen angesagt. Zur Mittagszeit wurden wir in das Klubheim von Society of the Danube-Schwabians eingeladen wo wir anschließend unser ca. 2 1/2 stündiges Programm mit Tänzen und Liedern aus der alten Heimat, sowie eine "Trachten und Hütten Gaudi" vorführten. Am nächsten Tag saßen wir wieder im Bus.
St. Louis
Unsere Rundreise durch die Stadt begann mit der Besichtigung des Rundbogens. Rundbogen bedeutet Tor zum Westen, man begann mit dem Bau im Februar 1963 und im Oktober 1967 wurde es eröffnet. Die Baukosten damals waren 13 Millionen US Dollar zum heutigen Zeitpunkt wären das 190 Millionen Dollar. Der Rundbogen hat eine Höhe von 192m (630 FT), er besteht aus rostfreiem Stahl und hat in seinem Innern eine "Umgekehrte Kettenlinie" man kann also mit einem Fahrstuhl nach oben fahren. Es ist der Welt höchster Rundbogen, erbaut von Eero Saarinen einem Finnisch- Amerikanischen Architekten. Der Bau der Kathedrale- Basilika von St. Louis begann 1908 die erste Einweihung war 1914, die volle Einweihung 1926 und der Abschluss war 1988 mit dem Innenraum in diesem wurden 41 Millionen Mosaiksteinchen verbaut, das ist die höchste Menge von Mosaiksteinen auf der Welt man brauchte dazu 16 Jahre zum Aufbau. Nach dem Mittagessen besichtigten wir dann die Brauerei Budweiser, diese weist deutsche Wurzeln auf. Wir waren in dieser altehrwürdigen Brauerei und sind von der Sauberkeit der Anlagen überrascht. Wir konnten aber auch sehen, dass die zur Besichtigung freigegebenen historischen Betriebsteile als Visitenkarte für den Konzern gelten und daher besonders herausgeputzt sind. Der Samstag begann im German Cultural Society Haus mit dem Abendessen, den Vormittag hatten wir zur freien Verfügung (shoppen) danach wurde es für uns wieder ernst, hier führten wir unser komplettes Programm, Tanzen und Singen sowie der "Trachten und Hütten Gaudi" vor. Es war wie an den Auftritten vorher für unsere Gastgeber ein toller Abend, wir mussten sogar noch eine Zugabe geben. Leider mussten wir uns am Sonntag wieder verabschieden, weiter geht die Reise nach Detroit.
Detroit
Vom Süden des Mittelwestens, genauer gesagt von St. Louis ging es wieder zurück in den Norden nach Detroit. Hier wurden wir schon sehnsüchtig erwartet, manche unserer Gasteltern warteten schon mehr als vier Stunden auf uns. Nach dem verspäteten Abendessen wurden wir wie immer auf die einzelnen Gasteltern verteilt. Am nächsten Tag wurden wir zu einer Stadtbesichtigung von Detroit eingeladen. Hier ein paar Daten von Detroit, gegründet 24. Juli 1701, Bundesstaat Michigan, Einwohner 681.090- Metropolregion 5.218.852. Spitzname von Detroit: The Motor City, Motown. Über die Jefferson Ave ging es zuerst auf die Insel Belle Isle, hier trafen wir vor dem Springbrunnen ein Brautpaar dem wir spontan ein Lied gesungen haben. Weiter ging es in die Innenstadt zum Guardian Building Gebäude, hier ist die Bank of Amerika in Detroit untergebracht. Die Stadtbahn "People Mover" Obwohl es keine S- oder U-Bahn im klassischen Sinne ist, erfüllt der "Detroit People Mover" deren Aufgabe - zumindest zu einem Teil. Dabei handelt es sich um ein automatisch betriebenes Hochbahnsystem, das sich in einer Art "Kreisverkehr" durch die Innenstadt bewegt und 13 Stationen anfährt. Aber auch hier gilt: Der Außenbereich der Stadt wird nicht angefahren. Es ist vielmehr eine bequemere Form der innerstädtischen Fortbewegung sowie eine interessante touristische Attraktion, die verschiedenste Sehenswürdigkeiten der Stadt anpeilt. Die Kosten belaufen sich auf 0,50$ bis 0,75$ pro Fahrt. Auf unserer Rundreise durch Detroit kamen wir auch am "Detroit Tigers" Stadion vorbei leider konnten wir dieses Stadion nicht besichtigen, alsdann fuhren wir ins "Carpatia Club" Home zurück. Nach dem Abendessen und einem gemütlichen Hoketse wurden wir von unseren Gasteltern wieder zurück gebracht. Am nächsten Vormittag war relaxen angesagt, am späten Nachmittag kamen wir wieder alle ins "Carpatia Club" Home um uns für unseren Auftritt am Abend zu stärken. Danach wurde es für uns wieder ernst, hier führten wir unser komplettes Programm, Tanzen und Singen sowie die "Trachten und Hütten Gaudi" vor. Es war wie an den Auftritten vorher für unsere Gastgeber ein toller Abend. Leider war unsere Zeit in Detroit genauso begrenzt, wie in den Städten vorher. Also machten wir uns auf zu unserem nächsten Ort, auf nach Cleveland.
Cleveland
In Cleveland beim Donauschwaben German American Cultural Center angekommen, begann wieder dasselbe Procedere Einteilung bei den Gasteltern. Am nächsten Tag fuhren wir in einen Vorort von Cleveland hier bekamen wir von Astrid eine Aufgabe zugeteilt sucht die Bilder zu den Beschreibungen (Stadtrallye). Danach durften wir uns auf dem Grundstück von Astrid und Ihrem Mann direkt am Erie See mit Schwimmen und Jet Ski fahren vergnügen. Am nächsten Tag besichtigten wir die große Markthalle diese liegt mitten in der Stadt. Das Cleveland Museum of Art sowie der Botanische Garten waren unsere Ausflugsziele. Vorbei am Industriehafen ging es zurück ins Clubheim. Nach einer Stärkung war umziehen angesagt für unseren Auftritt in der Festhalle. Auch hier war unsere Zeit auf drei Tage begrenzt, weiter ging es nach Cincinnati.
Cincinnati
Cincinnati am Ohio River gelegen, das Clubhaus am Donauschwaben Park war unser nächstes Reiseziel. Hier angekommen durften wir uns wie in all den anderen Städten zuerst einmal stärken. Danach war die Aufteilung auf die einzelnen Familien wieder angesagt. Der nächste Tag begann mit dem Besuch des Bahnhofes, wo die Großeltern und Eltern der hier noch lebenden Donauschwaben ankamen. Dem schloss sich eine Stadtrundfahrt und der Besuch des Parks direkt am Ohio River an. Der Sonntagvormittag wurde dazu genutzt in der ältesten katholischen Kirche "Old Saint Mary's Church" in Cincinnati einer deutschen Messe beizuwohnen. Hier im Donauschwaben Park waren wir bei der Eröffnung des Donauschwaben Tages mit einem Festzug zum Denkmal und einer Kranzniederlegung, Segensgebet und dem Lied "Ich hat einen Kameraden" mit eingebunden. In der Halle selbst begann die "Eröffnungsfeier" mit den Hymnen "The Star-Spangled Banner", dem "Deutschlandlied" und der "Volkshymne der Donauschwaben". Anschließend traten die Trachtengruppe, die kleine Kindergruppe, die mittlere Kindergruppe unserer Gastgeber auf. Nun durften wir ran mit unseren Tänzen und Liedern, dieser Auftritt war wie alle anderen vorher sehr gut besucht (volle Säle), und das meist ältere Publikum angetan von unseren Tänzen und Gesang applaudierte dem entsprechend. Wie aber immer im Leben, auch hier mussten wir unsere Reise nach zwei Übernachtungen wieder fortsetzen. Und weiter geht die Reise nach Akron, das heißt zurück nach Ohio.
Akron
Auch hier wurden wir sehr, sehr herzlich begrüßt, war doch kurz vorher noch eine Jugendgruppe bei uns in Mosbach zu Gast. Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einer Busfahrt nach Cleveland. Hier besichtigten wir das "Rock & Roll" Hall of Fame in diesem sind unter anderem Elvis Presley, Aretha Franklin, Beatles, Lois Armstrong, Buddy Holly, Rolling Stones, Jonny Cash und noch viele andere verewigt. Auch Teile von Deutschland findet man hier, zu sehen ist ein Stück Mauer sowie einige Trabbis. Zurück in Akron folgten wir der Einladung des Präsidenten Rudy Stagl zum Barbecue mit anschließendem schwimmen in seinem Pool bei sich zu Hause. Der nächste Tag begann mit einer Reise nach Alt Berlin, ins Amischland. Vorher aber besuchten wir in Sugar Creek der Welt größte Kuckucksuhr eingetragen im Guinness Buch of Weltrekord im Jahre 1978. Weiter ging es jetzt nach Berlin, hier konnten wir uns in der Amischen Großkäserei beim Probieren von ca. 72 Sorten Käse so richtig den Bauch vollschlagen. Das Land der Amischen in Ohio ist eine idyllische Hügellandschaft mit florierenden Familienfarmen, Schulen mit nur einem Klassenzimmer (keine Schule liegt weiter als fünf Kilometer Fußweg von jedem Schüler entfernt), einfacher Kleidung und schwarzen Einspännern. Berlin (mit Betonung auf der ersten Silbe) ist das Zentrum der Gemeinschaft der Amischen im östlichen Ohio, in der 40.000 Amische leben und wo das Amish & Mennonite Heritage Center Besucher über die religiösen und historischen Hintergründe der Glaubensgemeinschaft informiert. Am Abend war es dann wieder soweit unser Auftritt stand an. Und wie in den vorangegangenen Städten war es wieder ein voller Erfolg für unsere Tänzer/innen und Sänger/innen. Auch hier blieben wir nur drei Tage. Auf nach Kanada.
Niagara Fälle
Unser erster Besuch in Kanada galt den Niagara Fällen diese sind Wasserfälle des Niagara-Flusses an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Niagara Falls ist zudem der Name der beiden Schwesterstädte Niagara Falls im US-Bundesstaat New York und Niagara Falls in der kanadischen Provinz Ontario, in deren Zentrum sich die Fälle befinden. Weiter ging es dann nach Kitchener hier waren wieder drei Tage eingeplant.
Kitchener
Ursprünglich war die Stadt eine Mennoniten-Siedlung und wurde nach deren Führer Ebytown genannt. 1833 erhielt sie den Namen Berlin und wurde zur heimlichen Hauptstadt der Deutschen in Kanada. Unter dem Einfluss deutschfeindlicher Strömungen während des Ersten Weltkriegs wurde die Stadt Berlin im Jahre 1916 nach einer von vielen Bewohnern boykottierten Volksabstimmung nach dem bekannten britischen Feldmarschall und Kriegsminister Herbert Kitchener, 1. Earl Kitchener, umbenannt. In den 1990er J ahren gab es eine Initiative, die Stadt wieder in Berlin umzubenennen, jedoch fand diese nicht genügend Rückhalt. Im Waterloo Museum gab es verschiedene Galerien einer dieser Ausstellungsbereiche erforscht das Naturerbe von der Waterloo Region von der Eiszeit bis heute, einschließlich der Tierwelt, ob häufig, selten oder gefährdet, die Bewaldung des Gebiets, und die wichtige Rolle des Grand River in der Region. Der Bereich außerhalb des Gebäudes umfasst ein 60 ar umfassendes Dorf, das dem Besucher die lebendige Geschichte des Dorfes um 1914 zeigt. Am frühen Abend nach dem Abendessen war dann wieder unsere Zeit angebrochen mit unseren Tänzen und unseren Liedern. Am Ende unserer Vorführung konnten wir nicht sofort die Bühne verlassen, denn es standen wie bei den anderen Vorführungen auch Geschenke Austausch und Ehrungen auf dem Programm. Phil Neidert der Präsident des Schwaben Club of Kitchener und Josef Hoedl, Mitarbeiter der Stadt Kitchener und Mitglied des Schwaben Clubs, zeichneten alle Mosbacher Akteure mit der Kanadischen Ehrennadel aus. Der nächste Tag brach an und wir wussten, so langsam geht unsere Begegnungsreise durch die USA und Kanada zu Ende. Alsdann machten wir uns auf, den letzten Ort unserer Reise anzusteuern.
Toronto
ist mit 2,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt der Provinz Ontario. Hier angekommen wurden wir von Cheyenne Kertes und dem Präsidenten des Blue Danubia Club Toronto begrüßt. Ein Besuch in der Markthalle sowie eine Stadtrundfahrt mit anschließender Rundfahrt auf dem Ontariosee waren angesagt, bevor es in den Club ging zum anschließenden gemütlichen Beisammensein mit unseren Herbergseltern. Der nächste Tag begann mit ausruhen vor dem großen Finale am Nachmittag. Hier zeigten wir nochmal unser Können beim Tanzen und Singen. Dann war es soweit wir mussten uns verabschieden und unsere Heimreise antreten.

Zum Schluß geht unser Dank an alle Vereine und an alle Gasteltern in den USA und Kanada die dazu beigetragen haben, dass unsere Reise die 3 ½ Wochen ging ein voller Erfolg wurde. Unser besonderer Dank geht an Michael Rodesheim, der für das zu Stande kommen dieser Reise verantwortlich zeichnete und es sich nicht nehmen ließ, uns von Akron bis nach Toronto zu begleiten.

John
Natürlich dürfen wir in diesem Zusammenhang unseren Busfahrer, der uns die ganze Zeit über begleitet hat nicht vergessen. John wir danken Dir von ganzem Herzen, dass Du uns die ganze Zeit begleitet und uns wohlbehalten in Toronto am Flughafen wieder abgeliefert hast.

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Telefon (06261) 12286  Geschäftsstelle: Diedesheimerstr. 2, 74821 Mosbach  E-Mail: donauschwaben@donauschwaben-mosbach.de  Neu Erstellt am 01.08.2012  © charly 2012